Bestehende Bezugssysteme und Denkmuster auf der einen Seite in Frage zu stellen und auf der anderen zeitgleich neue Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, formuliert die Basis des permanent kognitiven und obsessiven Schöpfungsprozesses.
Professionell irrational und leidenschaftlich intuitiv wird dynamisch scheinbar zusammengehörendes aufgelöst und scheinbar nicht zusammen gehörendes zusammengefügt.
Resultat ist die Erschaffung neuer Dinge, Objekte und Skulpturen, die sich in besonderem Maße den Kriterien einer neu zu definierenden Qualität und Ästhetik stellen.
Die „pneumatic sculptures“ werden durch die außergewöhnliche Methode der Kaltumformung erzeugt: Der durch Materialauswahl und Verarbeitungsmodus geprägte genetische Code verantwortet die postpneumatische Erscheinung. Im unmittelbaren Umfeld fordern diese teilweise exorbitant anmutenden Exoten den Betrachter und Benutzer im Dialog zur Auseinandersetzung und Reflexion, bieten Anregung, Kommunikation mit sich selbst und anderen und sichern eine neue Art des Erkennens und Erfahrens.